Patientenseminare, Vorträge - Informationsveranstaltungen Wir freuen uns, wenn Sie uns die wichtigen und bedeutenden regionalen Veranstaltungen in Ihrer Region (bitte ausschließlich per Mail an redaktion-sachbearbeitung@gmx.de) melden, die wir hier dann gerne präsentieren.
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Dienstag, 31. März 2020
Dienstag, 26. Dezember 2017
Opa Hans Benefiz-Deutschland Tour 2018 für das Projekt Auszeit für die Seele - Kostenlose Ferien für Krebspatienten
Opa Hans Benefiz-Deutschland Tour 2018 für das Projekt Auszeit für die Seele - Kostenlose Ferien für Krebspatienten
Der Rad-Botschafter Opa Hans fährt auch 2018 wieder unter der Schirmherrschaft des SH-Gesundheitsministers Dr.Heiner Garg eine DE-Tour, die ihn ab dem 25.5.2018 über 21 Stationen (Landeshauptsädte) bis nach München und Bonn führen wird.
Enden wird die Tour in Bonn im Ministerium für Gesundheit.
Auf der Tour wird er über die Zusammenhänge über Armut und Krebs informieren, aber auch Spenden sammeln, um damit mittellosen Krebspatienten eine einwöchige Ferienwoche, eine Auszeit für die Seele, zu ermöglichen. Damit mit der Tour möglichst viele Spenden eingesammelt werden soll ab dem 1.3.2018 in jeder Stadt die Benefizaktion angeradelt werden. Jede Stadt soll dabei mitmachen. in jeder Stadt sollen in diesem Zeitraum mindestens 5000 km geradelt werden. Schulen, Sportvereine, Firmen, Betriebsräte, Kliniken können dabei jeweils einige km radeln und für jeden geradelten km einen Euro spenden.
5000 km sind nicht viel, wenn z.B. 150 Radler mitmachen, für jeden einzelnen sind das dann 33,33 km.
Für diese Aktion werden Feuerwehren gesucht, die diese Aktion entlang der Strecke vor Ort unterstützen.
Der Tourplan ist auch unter komoot abrufbar.
Ein Ablaufplan ist hier eingestellt:
https://radeln-gegen-krebs-
Das erreichte Spendenergebnis soll dann jeweils während des öffentlichen Empfangs in der Etappenstadt veröffentlicht werden.
Meldungen werden unter info@auszeit-für-die-seele.
Auszeit für die Seele e.V.
vertreten durch
Annemarie Hunecke ( 1.Vorsitzende)
59199 Boenen
Friedrichstr.26
www.auszeit-für-die-seele.info
mail: info@auszeit-für-die-seele.
Service Telefon: 02383 - 9182775
Registergericht Amtsgericht Hamm
Vr-Nr.: 42 AR 389/ 2017
Zum Opa Hans Song
"Hey Gott, ich brauche mehr Zeit" sagt hier ein Grossvater, der an Zungenboden-Krebs erkrankt ist, der aber noch nicht sterben will, weil er seine Enkel noch aufwachsen sehen will. Und das ist eine Situation, die in Deutschland auf Zigtausende Familien zutrifft ! Opa Hans sucht jetzt bundesweit im Kampf gegen den Krebs Sänger .
Samstag, 30. September 2017
Opa Hans radelt gegen Krebs
Der erste Opa Hans Song ist da
2010 erkrankte Hans Böge an Zungenbodenkrebs. Was für eine schreckliche Erfahrung und was für eine innere Auseinandersetzung, denn kurz zuvor verlor er einen guten Freund an dieser doch eher seltenen Krebsart. Es galt Informationen über die besten Therapien zu sammeln und einen unendlich dauernden Therapiemarathon zu bewältigen.
Am Ende hatte er Glück und konnte den Krebs bezwingen. Radfahren hat ihm wieder Lebensqualität gegeben und ist für ihn neuer Lebensquell geworden.
Mit einem etwas anderen Blick auf das Leben engagiert er sich seitdem als Spendenradler. Seit 2013 hat er Jahr für Jahr seine Touren gefahren.
In 2017 war er noch von Kiel nach Berlin gefahren und hat in vielen Ministerien mit den zuständigen Mitarbeitern über das Thema Krebs und Armut gesprochen. Er möchte so Bewusstsein schaffen für das Anliegen von Krebserkrankten und ihren Angehörigen.
Diese durchleben unglaubliche Dinge...und am Ende haben sie vielleicht den Krebs besiegt, fallen aber durch das soziale Netz.
Für Urlaub bleibt da kein Geld.
Auf seinen Spendenfahrten sammelt er Geld, um solchen Familien einen kostenlosen Urlaub zu ermöglichen.
Im Sommer 2017 wurde bei ihm erneut eine Stelle im Mund kritisch und schmerzhaft, er begab sich deshalb erneut ins Universitätsklinikum Kiel.
Dort wurde leider festgestellt, dass der Krebs jetzt nach 7 Jahren wiedergekommen ist.
Die notwendigen Untersuchungen wurden jetzt durchgeführt, eine neue OP steht bevor.
Vielleicht ist diesmal auch noch die Lunge betroffen.
Das wird aber jetzt im Oktober abgeklärt.
Aber : Abwarten. Opa Hans lässt sich nicht unterkriegen.
Denn: Hey Gott, ich brauche mehr Zeit
Dienstag, 31. Januar 2017
Sandra Cramer erzählt auf Youtube von ihrer Krankheit
LymphknotenkrebsSandra Cramer erzählt auf Youtube von ihrer Krankheit
DORTMUND Wenn Sandra Cramer aus ihrem Leben erzählt, dann hören Tausende zu. Innerhalb weniger Monate ist die 19-jährige Dortmunderin zu dem geworden, was man heute Internet-Star nennt. Das, was sie zu erzählen hat, ist alles andere als alltäglich oder gewöhnlich. Denn Sandra Cramer hat Krebs.
Freitag, 27. Januar 2017
Vortragstermin 01.02.2017 in Hamm
Das DRK–Senioren–Stift Mark und Provitaale beschäftigen sich mit dem größten Organ des Menschen:
Dem Darm.
Wie Sie den Darm stärken, damit er Sie unterstützen kann, können Sie in einem Vortrag im DRK-Senioren-Stift Mark erfahren. Am Mittwoch, den 01.02.2017 um 18.30 Uhr informiert Sie Frank Bierkemper in einer interaktiven Veranstaltung über:
Das Gesundheitsorgan, was der Darm für Ihre Gesundheit tun kann.
Ort: Marker Allee 88 in Hamm-Untrup
Bei Fragen oder Anregungen kontaktieren Sie das DRK–Senioren-Stift oder proVitaale gerne telefonisch, per E-Mail oder informieren Sie sich im Internet auf Facebook, Stichwort – teamvitaale – sowie auf der Homepage
Samstag, 15. Oktober 2016
26.10.2016 Unna - Parkinson Cafe
Am 26.10.16 und am 23.11.16 finden im Gesundheitshaus in Unna, Massener Str. 35 jeweils in der Zeit von 15-17 Uhr die nachmittage für Parkinson Betroffene statt.
Mehr Informationen bei Ingrid Wille unter 02303-773217
Kontakt:
Parkinson Forum
Grabengasse 47
59423 Unna
Vorsitzender: Dr.Hans Wille
02303-773217
Mehr Informationen bei Ingrid Wille unter 02303-773217
Kontakt:
Parkinson Forum
Grabengasse 47
59423 Unna
Vorsitzender: Dr.Hans Wille
02303-773217
Donnerstag, 13. Oktober 2016
19.10.2016 - Gelsenkirchen Patientenseminar - Hocheffizientes Krafttraining hilft bei „Rücken“
9.10.2016 - Patientenseminar
Ein hocheffizientes Krafttraining für den Rücken stellt Diplom-Sportlehrer Dirk Borow an der orthopädischen Rehaklinik am Berger See vor.
„Das individuelle Therapiekonzept wird auf der Basis valider Daten erstellt.
Dafür messen wir die Kraft und Beweglichkeit von Rumpf- und Halswirbelsäule und bekommen das muskuläre Profil der Wirbelsäule des Patienten“,
„Das individuelle Therapiekonzept wird auf der Basis valider Daten erstellt.
Dafür messen wir die Kraft und Beweglichkeit von Rumpf- und Halswirbelsäule und bekommen das muskuläre Profil der Wirbelsäule des Patienten“,
26.10.2016 Gelsenkirchen - Buer Steinreich – arm dran? Gallensteinleiden
Unspezifische Beschwerden im Oberbauch wie Völlegefühl, Druckgefühl, Aufstoßen und Blähungen können ebenso ein Zeichen für ein Gallensteinleiden sein, wie krampfartige Schmerzen im rechten Mittel- und Oberbauch. „Heftige Gallenkoliken führen meist zu einer Gallensteinoperation, die heute über die sogenannte Schlüssellochchirurgie (Bauchspiegelung) erfolgt.“ erklärt Dr. Sigrid Kaminiorz, Chefärztin der Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie und Onkologie.
Sie und Privat-Dozent Dr. Markus Utech, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie laden zu diesem Patientenseminar ein.
Mittwoch, 12. Oktober 2016
28.10.2016 Duisburg Workshop "Health & Movement"
Es ist wieder Erfahrungsaustausch! Vom 28.-30.10.2016
Unter dem Motto "Health & Movement" laden wir junge Schlaganfall-Betroffene nach Duisburg ein.
- Begleitet wird das Wochenende von Frau Dickenhorst, die sich in ihren Workshops besonders um die Betroffenen kümmern wird.
- In diesem Jahr zeigt Herr Vogelsänger speziell den Paaren Lösungsmöglichkeiten auf.
- Natürlich kommen auch die Angehörigen nicht zu kurz. Ihnen steht für Fragen und Probleme Herr Sriskandarajah zur Seite.
Neben von Experten begleiteten Workshops liegt der Fokus auf Gesundheit und Bewegung. Yoga, Nordic Walking oder Traumreise sind nur einige Angebote. Selbstverständlich besteht ausreichend Zeit für persönliche Gespräche.
Freuen Sie sich über ein sehr interessantes und abwechslungsreiches Programm (
Die Teilnehmergebühr beträgt 90 Euro.
Anmeldung und Fragen
Haben wir Ihr Interesse oder Ihre Neugier geweckt? Dann finden Sie hier das Anmeldeformular - ausdrucken oder speichern, ausfüllen, abschicken.
Für Ihre Fragen wenden Sie sich gern an:
Donnerstag, 6. Oktober 2016
"Die meisten Patienten haben Rücken"
Aktueller KBV-Bericht
"Die meisten Patienten haben Rücken"
BERLIN. Die meisten Patienten, die im vergangenen Jahr eine Arztpraxis aufgesucht haben, litten an Muskel-, Skelett- oder Bindegewebserkrankungen.
Das geht aus Zahlen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurden.
Demnach kamen 36,7 Millionen Menschen mit solchen Beschwerden in die Praxis. Mit 35,1 Millionen Patienten liegen Erkrankungen des Atmungssystems auf Platz zwei.
Fast 30 Millionen Menschen (29,5) suchten Arztpraxen wegen Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten auf.
Eine Million weniger Patienten klagten über Erkrankungen des Kreislaufsystems und 25,6 Millionen Patienten kamen wegen psychischen Verhaltensstörungen zur Behandlung.
Von ihnen ließen sich 13,6 Millionen wegen Neurotischer, Belastungs- oder somatoformer Störungen behandeln.
Mittwoch, 5. Oktober 2016
19.10.2016 Boenen Vortrag: Wenn das Herz aus dem Rhythmus kommt
Termin: 19.30 Uhr
Alte Mühle Bahnhofstr.235
59199 Boenen
Referent: Dr. Jan Hendrik Scheff
Leitender Oberarzt Klinik für Kardiologie
Alte Mühle Bahnhofstr.235
59199 Boenen
Referent: Dr. Jan Hendrik Scheff
Leitender Oberarzt Klinik für Kardiologie
12.10.2016 Unna Vortrag: Das zweite Pflegestärkungsgesetz - Was ändert sich ab Januar ?
Vortrag bei der Parkinson Gruppe Unna
Termin 15 Uhr
Treffpunkt: Gaststätte Kochtos
Südring 31
Unna
Referentin: Elke Wegner
Zertifizierte Pflegeberaterin
Anmeldungen können unter 02303-80334 bei Frau Marianne Ihne erfolgen.
Termin 15 Uhr
Treffpunkt: Gaststätte Kochtos
Südring 31
Unna
Referentin: Elke Wegner
Zertifizierte Pflegeberaterin
Anmeldungen können unter 02303-80334 bei Frau Marianne Ihne erfolgen.
Dienstag, 4. Oktober 2016
Oli radelt - Mit dem Rad in ein neues Leben
Oli radelt - Mit dem Rad in ein neues Leben
EILMELDUNG! Das Spendenergebniss "Oli radelt!" 2016 beträgt 11.432.- € zugunsten von Engel mit Herz e.V.!
Die Spendensumme wurde heute in einem Pressegespräch im Rathaus an der Volme, Stadt Hagen bekannt gegeben!
Herzlichen Dank allen Spendern - vorerst -ohne Namensnennung!!
Bild rechts: Erik O. Schulz, Oberbürgermeister der Stadt Hagen, Schirmherr "Oli radelt 2016!" und ich!
Montag, 3. Oktober 2016
Brand im Bergmannsheil Klinikum in Bochum
Der aktuelle Brand mit Toten und Verletzten wirft wieder einmal die folgende Frage auf:
Welchen Schutz gibt es für hörgeschädigte Menschen?
Für gehörlose und auch hörgeschädigte Menschen machen herkömmliche Rauchmelder natürlich keinen Sinn da sie den akustischen Alarm nicht hören können. Deshalb werden von einigen Firmen spezielle Rauchmelder für Hörgeschädigte und Gehörlose angeboten.
Rauchmelder für Gehörlose!
Da Menschen mit dem Handicap der Gehörlosigkeit oder Schwerhörigkeit selbst den 85 db(A) lauten Alarmton des Rauchmelders nicht wahrnehmen können, gibt es speziell für diese Menschen Rauchmelder bzw. Alarmierungseinrichtungen.
Realisiert wird dies durch extrem helle Blitzlampen die im Schlaf die Netzhaut stimulieren und/oder Vibrationskissen das in/unter das Bettzeug des Schlafenden gelegt wird und im Alarmfall vibriert. Mit diesen Techniken ist ein rechtzeitiges Aufwachen garantiert, um ihn auch nachts rechtzeitig vor dem tödlichen Brandrauch zu warnen.
Wie funktionieren Rauchmelder für Gehörlose und Hörgeschädigte?
Rauchmelder für gehörlose und hörgeschädigte Personen sind per Funkverbindung mit einem Lichtsystem verbunden, welches sehr intensive Lichtblitze abgibt, die von der Netzhaut auch bei geschlossenen Augen sehr leicht wahrgenommen werden. Bestenfalls verfügt das jeweilige System zusätzlich über ein Vibrationskissen.
Krankenkassen müssen Rauchwarnmelder für Gehörlose bezahlen:
Urteil des Bundessozialgerichts vom 18.06.2014
Krankenkassen müssen Rauchwarnmelder für Gehörlose bezahlen:
Urteil des Bundessozialgerichts vom 18.06.2014
Freitag, 30. September 2016
Diabetischer Fuß - Patienten weiter schlecht versorgt
Viele Patienten mit diabetischem Fuß werden in Deutschland zu spät zum Spezialisten überwiesen und in Kliniken wird viel zu schnell amputiert, kritisieren Experten.
BERLIN. Immer noch werden in Deutschland jährlich bei 50.000 Diabetikern Fußamputationen vorgenommen. Die Zahl geht seit Jahren nicht zurück, wie beim Branchentreff Diabetes der Fortbildungsgesellschaft Cognomed in Berlin berichtet worden ist. Dabei sind die Komponenten für eine bessere Versorgung von Patienten mit Diabetes-bedingten Fußulzera durchaus vorhanden, betonte Dr. Jürgen Raabe aus Birkenwerder bei der Veranstaltung.
Dazu gehören die Behandlung gegen Neuropathie-Druckgeschwüre mit druckentlastenden Schuhen, die feuchte Wundbehandlung und die Revaskularisierung bei Durchblutungsstörungen, wie der Chefarzt der Asklepiosklinik Birkenwerder berichtet hat.
Trotzdem gehen aktuelle Zahlen in der KV Nordrhein von 51 Prozent Major-Amputationen bei stationären Patienten mit diabetischem Fuß aus. Im Gegensatz dazu liegt die Rate bei nur 7,8 Prozent in Einrichtungen, die von der AG Fuß der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) zertifiziert worden sind. Raabe berichtete über eine Studie aus Dänemark, in der durch zwei Maßnahmen die Rate der Amputationen um 90 Prozent reduziert werden konnte. Zum Einen waren das infrapopliteale Revaskularisationen bei Patienten mit Durchblutungsstörungen, zum Anderen eine Umstellung auf eine Versorgung mit Expertenteam.
Die Therapie mit diabetischem Fuß ist nämlich extrem komplex und erfordert ein multidisziplinäres Team. Begegnet werden muss Wundinfektionen, mangelhafter Perfusion, möglicher Osteomyelitis, Druckgeschwüren oder Ödemen bei kardiovaskulären Erkrankungen. Dazu werden für die Behandlung in Klinik und Praxis außer Diabetologen auch Gefäßchirurgen, Wundschwestern, Podologen und orthopädische Schuhmacher gebraucht.
Dass bei der Versorgung in Deutschland auch mehrere Stolpersteine aus dem Weg geräumt werden müssen, erläuterte Raabe an mehreren Beispielen. So kann ein Patient mit sperrigem Fußverband nicht Autofahren, die Kostenübernahme für einen Krankentransport in ein Zentrum sei aber nicht geregelt.
Als Therapiestandard zur Druckentlastung bei diabetischem Fußulkus gilt zudem die Druckentlastung mit einem Total Contact Cast (TCC). Für die nicht vom Patienten entfernbare kniehohe Orthese gibt es gute Evidenz für die Wirksamkeit.
Allerdings ist der Wechsel mit 30 bis 40 Minuten in der ambulanten Therapie zeitaufwendig. Die Hauskrankenpflege bekomme den Mehraufwand nicht vergütet. Die Begründung: Eine ärztliche Leistung. Aber Ärzte nehmen diesen Verbandswechsel nicht vor. Hier müssen dringend in der ambulanten Versorgung die Kosten übernommen werden.Ein leidiges Thema wäre auch die Versorgungmit orthopädischen Schuhen. Wobei die Kassen oft drei Wochen für die Bearbeitung des Antrags auf Kostenerstattung benötigen. Es folgten weitere Wochen, bis die Schuhe angefertigt seien. In dieser Zeit habe der Patient häufig schon ein Rezidiv entwickelt.
Dankeschön nach 50 Jahren
Kinderherzchirurgie Göttingen
Dankeschön nach 50 Jahren
Nikolaus Schmitt war sieben Jahre alt, als sein Herzfehler diagnostiziert wurde. Doch er hatte Glück: Wenige Jahre zuvor war in Göttingen die erste Kinderherzchirurgie in Deutschland gegründet worden. Die Geschichte einer Lebensrettung.
Nikolaus Schmitt wurde 1966 in der ersten deutschen Kinderherzchirurgie in Göttingen operiert. 50 Jahre später sagte er mit einer Geldspende Danke.
© Herzzentrum Göttingen
GÖTTINGEN. Vor 50 Jahren, im September 1966, haben Mediziner der Göttinger Uni-Klinik einem acht Jahre alten Jungen aus dem Saarland mit einer Herzoperation das Leben gerettet. Nun kehrte der Patient an den Ort seiner Rettung zurück: "Ich möchte danke sagen", erklärt Nikolaus Schmitt bei seinem Besuch in der Kinderherzklinik der Universitätsmedizin Göttingen.
Der heute 58-Jährige profitierte von einer damals bundesweit einmaligen Einrichtung: 1962 war in Göttingen die erste Kinderkardiologie und Kinderherzchirurgie in Deutschland gegründet worden, in der speziell ausgebildete Mediziner Kinder mit angeborenen Herzfehlern behandelten.
Der Eingriff war so erfolgreich, dass Schmitt sein Herz kräftig strapazieren konnte: "Ich bin acht Marathons und 60 Halbmarathons gelaufen", so der Patient.
"Unbehandelt lebensbedrohlich"
Schmitt war knapp drei Jahre alt, als der Kinderarzt Herzgeräusche feststellte. Behandelt wurde sein Herzfehler allerdings nicht. Mit sieben Jahren kam er schließlich in die Göttinger Kinderkardiologie. Dort stellten die Ärzte fest, dass er an einem Herzklappenfehler litt, sodass nicht genügend Blut in die Lunge fließen konnte.
"Unbehandelt war dieser angeborene Herzfehler lebensbedrohlich", so der Direktor der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin, Professor Thomas Paul.
Da Göttingen damals das einzige Spezialzentrum für Kinder mit angeborenen Herzfehlern und die Warteliste lang war, dauerte es ein weiteres Jahr bis zum OP-Termin.
Die Operation habe großes manuelles Geschick erfordert und sei für die damalige Zeit eine große Leistung gewesen, erklärt Professor Friedrich Schöndube, Direktor der Klinik für Thorax-, Herz und Gefäßchirurgie der UMG. Die Mediziner hätten sehr schnell arbeiten müssen.
Heute setzen die Ärzte bei derartigen Herzfehlern deutlich schonendere Methoden ein: "Wir operieren nicht, sondern behandeln die Patienten im Herzkatheterlabor", erläutert Klinikdirektor Thomas Paul.
Vom Schulsport befreit
Nikolaus Schmitt brauchte nach der Herz-OP nie am Schulsport teilnehmen, wurde dafür aber einbegeisterter Laufsportler. 1986 kam er noch einmal zur Untersuchung ins Göttinger Uni-Klinikum.
Die Ärzte empfahlen ihm, in drei Jahren wieder vorstellig zu werden. Schmitt ließ weitere 30 Jahre ins Land gehen, ehe er sich am Montag erneut in Göttingen untersuchen ließ – mit dem gleichen Befund: "Das Herz ist normal belastbar", erklärt Professor Paul. Als Dank für die Lebensrettung übergab der Patient der Kinderherzklinik eine Geldspende.
Die Göttinger Spezialisten untersuchen jährlich mehr als 400 Neugeborene, Kinder und junge Erwachsene im Herzkatheterlabor. Die Kinderherzchirurgie verfügt über einen speziell ausgerüsteten Operationssaal für Säuglinge und Kinder. (pid)
Informationen rund um das Thema CED
Crohn & Colitis-Tag
Informationen rund um das Thema CED
KIEL. Unter dem Motto "Hochaktiv" findet noch bis zum 23. Oktober 2016 bundesweit der mittlerweile neunte Crohn & Colitis-Tag statt.
Das teilt das Kompetenznetz Darmerkrankungen mit, das in diesem Monat gemeinsam mit der Deutsche Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung (DCCV) auf chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) aufmerksam machen möchte.
Selbsthilfegruppen, Betroffene aus der DCCV und Ärzte informieren bei Vorträgen, Diskussionsrunden, an Infoständen und Praxen zu Themen rund um das Thema CED. (eb)
Weitere Infos zu Aktionen unter www.crohn-und-colitis-tag.de
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