Sonntag, 18. Januar 2015

Aufklärung durch das Darmkrebs-Informationsmobil !

40%-tige Todesfallrate bei Darmkrebs !

40 % aller operierten Patienten sterben innerhalb der ersten 5 Jahre nach einer Operation !

Das muss nicht sein !

Da die in Deutschland (in Düsseldorf leben z.B. 22 % Migranten) lebenden Migranten nach unseren Feststellungen die allgemein angebotenen Patienteninformationsveranstaltungen zum Thema Krebs von sich aus nur schlecht annehmen werden wir mit dem von uns geplanten Aufklärungsfahrzeug zu Ihnen fahren und die Aufklärung vor Ort anbieten.

                                              
Das Fahrzeug ist komplett ausgestattet mit

3 Videosystemen, mehrsprachigem Informationsmaterial und DVDs zur Patienteninformation.
Je 1 Monitor befindet sich an der Aussenwand des Fahrzeugs, ein Monitor befindet sich im Innenraum. Bei Veranstaltungen kann so z.B. auf einem Monitor der Patienteninformationsfilm „Darmkrebs“ gezeigt werden, auf dem anderen Monitor der Patienteninformationsfilm „Chemotherapie“, während im Innenraum des Fahrzeugs vielleicht eine individuelle Beratung durch einen anwesenden Arzt erfolgt, wobei ebenfalls Filme und Bildmaterial gezeigt werden können.
Das Fahrzeug wird einerseits von uns überregional zur Patientenaufklärung eingesetzt, z.B. an Wochenenden in Fussgängerzonen oder auch auf Messeveranstaltungen, kann andererseits aber auch z.B. von Vereinen oder Institutionen gebucht werden. Hierfür enstehen keine Kosten. Der Betrieb wird durch Spendenmittel finanziert.

Projektinhalt:
Anschaffung des Fahrzeugs
Ausstattung mit der Informationstechnik
Betriebskosten für 2 Jahre (Versicherung, Steuern, Dieselkosten ( ca. 80 Wochenendeinsätze mit durchschnittlich 500 km Fahrtstrecke = 40 000 km = Dieselkosten in Höhe von ca. ??))
Am Einsatzort wird das Fahrzeug von ehrenamtlichen Mitarbeitern (z.B. Ärzte, Medizinstudenten, örtliche Selbsthilfegruppenleiter) betreut.

Das Projekt „Darmkrebs-Mobil“ ist auf vorerst auf 2 Jahre kalkuliert und verursacht ca. 100 000 EURO Kosten. Ihre Spende kommt nach Abzug der Verwaltungskosten ausschliesslich diesem Projekt zugute.


Darmkrebs ist sogar vermeidbar.

Was viele, insbesondere unsere Migranten nicht wissen: 

Ab 50 Jahren haben alle GKV versicherte Anspruch auf Beratungen und Untersuchungen zur Früherkennung von Darmkrebs. Der Darmkrebs wächst sehr langsam über Jahre hinweg und unbemerkt, ohne dass der Betroffene etwas davon merkt. Treten irgendwann doch Beschwerden auf, ist der Darmkrebs meist schon fortgeschritten. Dabei nimmt das Erkrankungsrisiko mit dem Alter zu und Männer sind hier deutlich gefährdeter als Frauen. Für Menschen ab 50 Jahren gibt es deshalb ein Früherkennungsprogramm. Neben Beratungsgesprächen mit dem Arzt gehört dazu der Stuhltest und die Darmspiegelung.  .(Koloskopie)  Darmspiegelung Ab 55 Jahren zur kostenlosen präventiven Darmspiegelung !

Die Darmspiegelung ist die wichtigste und wirksamste Untersuchung zur Darmkrebsvorsorge. Mit ihr lassen sich auch bereits eventuelle Krebsvorstufen (Darmpolypen) erkennen und sicher entfernen. Und so geht es: Der Arzt führt einen dünnen biegsamen Schlauch (Koloskop)  in den After ein. Am Ende des Koloskops sitzt eine Minikamera, mit der der Darm untersucht wird. Bei diesem Vorgang lassen sich durch das Koloskop auch kleinere Darmpolypen entfernen, auch Gewebeproben entnehmen, die dann im Labor untersucht werden. Patienten können für die ca. 30 Minuten dauernde Untersuchung eine leichte Sedierung (Betäubung) erhalten, so dass sie kaum etwas spüren.
Bei negativem Untersuchungsergebnis:
Zehn Jahre später sollte erneut eine Darmspiegelung durchgeführt werden.
Bei positivem Untersuchungsergebnis:
Einleitung der notwendigen Behandlung.

Patienteninformationsservice:

Für betroffene Patienten bieten wir Informationen, Beratung und Hilfe bei Darmkrebs in unseren Selbsthilfegruppen an.


Besuchen Sie eine  unserer Gruppen und lassen sich in ihrer Muttersprache informieren. Die Gruppentermine erfahren Sie im Internet unter
www.darmkrebs-liga.org
Wenn es in Ihrer Stadt noch keine Gruppe gibt helfen wir ihnen bei der Organisation einer Ortsgruppe.

Operieren ?
Ja oder Nein ?
Künstlicher Darmausgang ?
Ja oder Nein ?
Chemotherapie ?
Ja oder Nein ?

Informieren Sie sich in unseren Informations - veranstaltungen

Wir bieten Film- DVDs und Broschüren zu den folgenden Themen:

Darmkrebs
Strahlentherapie
Hilfen für Angehörige
Ihr Krebsrisiko
Sind Sie gefährdet ?

Flyer, Broschüren und Bücher
zum Thema Darmkrebs in verschiedenen Sprachen, z.B. türkisch und russisch.















































 




 

















































































































 
 























Wir danken unseren Mitgliedern und Sponsoren für die Unterstützung unserer Aktion.
Multikulturelle Selbsthilfegruppe Darmkrebs-Liga e.V. 45899 Gelsenkirchen  PF

Einladung zum monatlichen Stoma-Treff in Aachen am 28.1.15


Termin: 28.1.2015 um 18 Uhr
Wo: Im „Louisiana“, Friedrich-Wilhelm-Platz 4-6 (In der Elisengalerie), 52062 Aachen (www.louisiana-aachen.de)
Wann: immer am letzten Mittwoch des Monats ab 18 Uhr

Mehr Informationen: Stoma-Welt

Samstag, 17. Januar 2015

Reha nach Krebs

Was zur sozialen Rehabilitation gehört, hängt von der individuellen Situation Betroffener ab. Sie hat zum Ziel, einen normalen Alltag und eine möglichst uneingeschränkte Teilnahme am gewohnten Leben zu ermöglichen.  
Unter der beruflichen Rehabilitation verstehen Fachleute alle Maßnahmen, die Krebspatienten die Rückkehr an den Arbeitsplatz erleichtern und eine ungewollte Verrentung vermeiden. Berufstätige Krebspatienten können zum Beispiel häufig eine Zeitlang nur stundenweise arbeiten, statt gleich wieder voll einzusteigen. Auch die Anerkennung einer Schwerbehinderung ist möglich.

Mehr Informationen erhalten Sie hier:

http://www.krebsinformationsdienst.de/leben/alltag/rehabilitation-nach-krebs.php
www.darmkrebs-Liga.org

Krebsmedizin: Lexikon wichtiger Fachbegriffe und Abkürzungen

Die Krebsmedizin ist voll von Abkürzungen, Fremdwörtern und Fachbegriffen - Betroffene begegnen ihnen im Arztgespräch, in Befundberichten, in den Medien oder auch bei der Informationssuche im Internet. Ohne zu verstehen, was die einzelnen Fachbegriffe bedeuten, ist es schwer, Diagnosen oder Behandlungsvorschläge einzuordnen und für sich zu bewerten. Mit dem vorliegenden Lexikon der Fachbegriffe möchte der Krebsinformationsdienst Interessierten eine Hilfestellung geben und Patienten und Angehörigen die Kommunikation mit Ärzten und Betreuern erleichtern.

www.krebsinformationsdienst.de/wegweiser/lexikon/index.php

www.Darmkrebs-Liga.org

Informationsveranstaltung zum Schwerbehindertenrecht in NRW

Informationsveranstaltung zum Schwerbehindertenrecht in NRW

Der Verein Darmkrebs-Liga e.V. plant für 2015 eine landesweite Serie von Patienteninformationsveranstaltungen zum Thema Schwerbehindertenrecht.

Hierfür wird je LG – Bezirk ein Fachanwalt Sozialrecht als Referent gesucht.Bei Interesse an einer langfristigen Zusammenarbeit bitten wir um Kontaktaufnahme unter
darmkrebs-liga@gmx.de.
Für die Suchmaschinen:
Selbsthilfegruppe für Darmkrebs Erkrankte; Informationen zur Diagnose, Behandlung,Operation,Nachsorge,Familienhilfe für Angehörige, colon cancer-league “Hayatınız için tek bir an!” Support group for cancer sufferers,مجموعة دعم لمرضى السرطان,Support group for cancer sufferers, Grupo de apoyo para los enfermos de cáncer,Группа поддержки для раковых больных, Támogató csoport rákbetegek információkat diagnózis, kezelés, műtét, utógondozás, családsegítés tagok
Multikulturelle Selbsthilfegruppe Darmkrebs-Liga e.V.
45883 Gelsenkirchen

Donnerstag, 15. Januar 2015

Darmkrebsvorsorge in der Praxis für ganzheitliche Medizin in Dortmund

Praxis für ganzheitliche Medizin


Früherkennung statt Verdrängung

Vorsorge ist heutzutage für uns alle selbstverständlich. Wir sichern uns mit Alters-, Hausrat- und Haftpflichtversicherungen gegen hohe finanzielle Risiken im Ernstfall ab und bringen unser Auto regelmäßig zur Inspektion, um es auf Herz und Nieren prüfen zu lassen. So schützen wir uns vor bösen Überraschungen.

Mal ehrlich? Wann waren Sie zur letzten vorsorglichen Gesundheitsuntersuchung, dem sog. Check-up ?

Hochsensitive und spezifische Darmkrebsvorsorge ohne Nachweis von "Blut im Stuhl"

Darmkrebs ist mit einer der häufigsten Krebs-Erkrankungen in der westlichen Welt, von der allein in Deutschland pro Jahr rund 66.000 Menschen betroffen sind und von denen 29.000 sterben. Dabei sind die Heilungschancen bei rechtzeitiger Diagnose nahezu 100 Prozent.
Ab dem 60. Lebensjahr lassen sich gutartige Vorstufen des Darmkrebses bei jedem dritten Menschen nachweisen. Dazu gibt es ein neues Verfahren, den M2-PK™ Stuhltest, der wesentlich empfindlicher ist als die bisherigen nicht invasiven Früherkennungsmethoden (FOB).
Die Darmspiegelung ist zwar weiterhin der Goldstandard, jedoch nehmen nur ca. 2,8% der ca. 22 Millionen Menschen älter als 55 Jahre diese kostenlose Vorsorgedarmspiegelung auch tatsächlich in Anspruch. Das mag daran liegen, dass die Darmspiegelung allgemein als unangenehm empfunden wird. Als "das kleinere Übel" wird daher von vielen Medizinern ein jährlicher Test auf Blut im Stuhl empfohlen.
Doch diese Untersuchung ist nicht sehr genau. Lediglich mit einer Wahrscheinlichkeit von 20% bis 30% wird ein vorhandener Darmkrebs auch wirklich erkannt. Es wird nur Darmkrebs entdeckt, der bereits blutet und sich meist in einem späteren Stadium befindet. Zur Erkennung von Darmpolypen eignet sich der Test nicht. Häufig kommt es zu falsch positiven Ergebnissen durch Hämorrhoiden oder andere Blutungen im Darm.



Dr. med. Elena Lechelt
Widumer Platz 42
44339 Dortmund
Telefon: 0231 800 101
Telefax: 0231 728 07 90

Dienstag, 13. Januar 2015

Wenn es weh tut, ist es zu spät

"Die Wirkung der Vorsorge ist von unschätzbarem Wert", betont Volkmar Schirmer, Leiter der Selbsthilfegruppe für Darmkrebserkrankte und Stomaträger. Denn Blut im Stuhl kann auf Hämorriden hinweisen - aber auch auf Darmkrebs.


Bad Salzungen - "Die Erkrankung hat mir gezeigt, wie wichtig Vorsorge ist", sagt Volkmar Schirmer. Schließlich spielt das Alter keine Rolle, denn auch junge Menschen können an Darmkrebs erkranken. Bei Krankheitsfällen in der Familie wird auch schon vor dem 50. Lebensjahr eine entsprechende Untersuchung von den Krankenkassen bezahlt. Besonders groß ist das Risiko zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr.
Der Darmkrebs gehört zu den häufigsten bösartigen Tumoren.

 Er steht hierzulande an zweiter Stelle aller Krebserkrankungen, gleich nach Brust- und Prostatakrebs.

Die Diagnose Darmkrebs war für Volkmar Schirmer und seine Familie ein Schock, den es zu bewältigen galt. Es folgten Chemotherapie, Bestrahlung und Operation. Heute ist er Stomaträger und muss seinen Tagesablauf immer wieder neu gestalten. Der künstliche Darmausgang schränkt seine Aktivitäten ein, erlaubt aber dennoch eine Arbeit im Drei-Schicht-System. Dies wird ermöglicht durch große Unterstützung seines Arbeitgebers und seiner Familie.
Bei einem Gesundheitsforum zum Thema Darmkrebserkrankung und Stoma im Klinikum Bad Salzungen kam die Idee auf, eine Selbsthilfegruppe zu gründen. Hier übernahm das Klinikum die Initiative.

Die Selbsthilfegruppe gründete sich im Herbst 2012 und besteht derzeit aus 14 Mitgliedern. Die Gruppe trifft sich monatlich, um Erfahrungen auszutauschen, einander zuzuhören und mit der Situation besser umzugehen. Die Zusammenarbeit mit dem Klinikum ist in einem Kooperationsvertrag festgehalten. Neben den monatlichen Treffen werden weitere Aktivitäten in gemeinsamer Abstimmung geplant und umgesetzt, zum Beispiel Kegelnachmittage, Wandern oder Weihnachtsfeiern. Einen festen Arbeitsplan gibt es nicht - die Themen werden gemeinsam festgelegt.
Für das gerade begonnene Jahr ist eine Zusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe Adipositas im Gespräch. Susanne Schaft, Leiterin der Selbsthilfegruppe Adipositas, und Volkmar Schirmer haben in einem gemeinsamen Treffen bereits verschiedene Möglichkeiten besprochen.

Zu den Treffen beider Gruppen sind Erkrankte, Angehörige und Interessierte willkommen.

Quelle: http://www.insuedthueringen.de/

Schwarzkümmelöl – ein Heilmittel gegen Darmkrebs?

Schon vor 2.000 Jahren wussten die Mediziner in Arabien, wie wertvoll Schwarzkümmelöl ist. Sie wussten, dass das Öl dieses Hahnenfußgewächses das Immunsystem stärkt, antibakteriell wirkt, Schlafstörungen beheben kann und den Blutdruck senkt. Dass Schwarzkümmelöl auch ein Krebskiller sein kann, das fanden allerdings erst die Mediziner der heutigen Zeit heraus.
Damals wie heute ist Schwarzkümmel ein echter Allrounder für die Gesundheit. In Mitteleuropa wächst der echte Schwarzkümmel als „Jungfrau im Grünen“ in vielen Gärten, im Orient wird er gemahlen und kommt, ähnlich wie Sesam, aufs Brot. Lange Zeit galt der Schwarzkümmel als reines Küchenkraut, erst ein Mediziner aus Österreich entdeckte Wirkstoffe im Schwarzkümmel, die besonders bei einer aggressiven Form des Darmkrebses sehr hilfreich sein können. 

Samstag, 10. Januar 2015

Diagnose Darmkrebs: Wenn ihr das hier lest, bin ich nicht mehr da

harlotte schrieb seit 2013 als Gastautorin für die Huffington Post UK. Am Dienstag, 16. September, hat sie den Kampf gegen den Darmkrebs verloren. Sie schrieb einen letzten Beitrag, den wir nach ihrem Tod mit den Lesern teilen sollten. Wir fühlen uns geehrt, ihn hier zu veröffentlichen.
Ich war immer ein sehr gut organisierter Mensch. Ich mag Listen, To-Dos und Ziele. Ich bin gut darin, Dinge anzufangen, aber ehrlicherweise langweile ich mich auch schnell und verliere das Interesse, wenn die erste Aufregung abgeklungen ist.
Mein Krebs hat mich nicht gelangweilt. Ich konnte ihn nicht einfach aufgeben, weil ich an einem Tag gerade keine Lust darauf hatte. Es gibt keinen Schalter, den ich von einem Tag auf den anderen umlegen kann. Zumindest nicht für mich.
Seit meinem ersten Tag als Krebspatientin ging ich zu jedem Test, jeder Untersuchung und jedem Termin. Ich habe jede Behandlung ausprobiert, dir mir angeboten wurde. Standard-Therapien der Medizin. Hüttenkäse mit Öl. Akupuktur. Grünkohlsaft.
Der Krebs hat unser Leben übernommen. Ferien, Friseurtermine und Flugstunden planten wir je nachdem, ob das Wochenende nach der Chemo gut oder schlecht lief. Danny und Lu waren unabsichtlich Zuschauer, unschuldig.
Sie wuchsen behütet auf, sie mussten aber auch nach meinem strengen Zeitplan leben. Anders kennen sie es nicht und ich hoffe, dass sie trotzdem zu wohlgerundeten, geliebten und liebevoll gehüteten Kindern geworden sind.
Nun mussten wir ihnen sagen, wovor wir sie beschützt haben. Nach meinem Geburtstag fing ich an mich "unwohl" zu fühlen. Wir gingen ins Krankenhaus und ließen die üblichen Test machen.
Leider war das Ergebnis nichts weniger als niederschmetternd, als wir es mit einer neuen MRT-Aufnahme ergänzten.
Wir hatten nicht länger einen Monat-für-Monat-Zeitplan mit ein paar Monaten Puffer am Ende. Ich hatte nur noch Tage, vielleicht ein paar Wochen zu leben.
Eigentlich hätte ich das Krankenhaus nicht mehr verlassen sollen, aber wir schafften es, im letzten Moment nach Hause zurückzukehren, damit ich das bisschen Zeit, das mir blieb, mit meinen geliebten Kindern und meinem liebevollen Ehemann verbringen konnte.
Während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich gerade auf dem Sofa, relativ schmerzfrei. Ich bin mit meinen kleinen Projekten beschäftigt, zum Beispiel meine Beerdigung organisieren und mein Auto verkaufen. Wir wachen jeden Morgen auf, dankbar, dass ich kuscheln kann und meine Babys küssen darf.
Wenn ihr das hier lesen, bin ich nicht mehr da. Rich wird versuchen, einen Fuß vor den anderen zu setzen, irgendwie zurechtzukommen, einen Tag nach dem anderen. Er weiß, dass ich nicht länger neben ihm aufwachen werde.
Er wird mich in seinen Träumen sehen aber im grellen Morgenlicht wird das Bett leer sein. Er wird zwei Tassen aus dem Schrank nehmen und dann merken, dass er nur einen Kaffee einschenken wird.
Lucy wird jemanden brauchen, der ihr die Schachtel mir ihren Haargummis gibt, aber es wird niemand da sein, der ihr Haar flechtet. Danny wird einen seiner Lego-Polizisten verlieren, aber niemand wird genau wissen, welcher es ist und wo er suchen muss.
Ihr werdet nach einem neuen Beitrag auf meinem Blog Ausschau halten. Es wird keinen geben, das hier ist das letzte Kapitel.
Und so werde ich ein klaffendes, ungerechtes, grausames und sinnloses Loch hinterlassen, nicht nur in der Halliford Road. Auch im Zuhause, in den Gedanken und Erinnerungen der anderen Menschen, die mir nahe stehen. Freunde, Verwandte.
Das tut mir leid. Ich wäre so gerne noch bei euch, würde mit euch lachen und mein neues, seltsames Wunderessen essen, meine unnötigen Weisheiten mit euch teilen.
Es ist noch so viel Leben übrig, das ich gern leben würde, aber das geht jetzt nicht mehr. Ich will für meine Freunde da sein, wenn sie sich weiterentwickeln. Meinen Kindern dabei zusehen, wie sie erwachsen werden. Ich würde gern mit Rich alt und griesgrämig werden. Alle diese Dinge bleiben mir verwehrt.
Aber sie bleiben euch nicht verwehrt. Bitte, bitte genießt euer Leben in meiner Abwesenheit. Nehmt es in beide Hände, haltet es fest, schüttelt es und glaubt jede Sekunde daran. Vergöttert eure Kinder. Ihr habt keine Ahnung, wie gesegnet ihr seid, weil ihr sie morgens anschreien dürft, damit sie sich endlich die Zähne putzen.
Umarmt den Menschen, den ihr liebt und wenn er eure Umarmung nicht erwidern kann, findet jemanden, der es tut. Jeder verdient es, zu lieben und geliebt zu werden. Gebt euch nicht mit weniger zufrieden.
Findet eine Arbeit, die ihr gern macht aber werdet nicht ihr Sklave. Auf eurem Grabstein wird am Ende nicht stehen: "Ich wünschte, ich hätte mehr gearbeitet." Tanzt, lacht und esst mit euren Freunden.
Wahre, ehrliche Freundschaften sind ein Segen und eine Wahl, die wir treffen können, nicht bloß jemand, gegenüber dem wir zu Loyalität verpflichtet sind, weil wir durch Blut verbunden sind. Wählt weise und schenkt euren Freunden alle Liebe, die ihr aufbringen könnt.
Umgebt euch mit schönen Dingen. Das Leben hat viele graue und traurige Momente - sucht also nach dem Regenbogen und rahmt ihn euch ein. In allem steckt Schönheit, manchmal muss man nur genauer hinsehen, um sie zu entdecken.
Das war's von mir. Ich danke euch für die Liebe und Güte, die ihr mir auf eure Arten in den letzten 36 Jahren gezeigt habt. Von den fiesen Zicken auf dem Spielfeld, die mich in die Brennnesseln geschubst haben, als ich sechs war. Bis hin zu den verwitweten Männern, die mir in der letzten Woche erzählt haben, was ihre sterbenden Frauen getan haben, um ihre Kinder und alle anderen vorzubereiten. Ihr alle habt mir auf eure Art ein wenig geholfen, zu dem Menschen zu werden, der ich bin.
Bitte schenkt eure Liebe für mich nun Rich, meinen Kindern, meiner Familie und meinen engen Freunden. Und wenn ihr heute Nacht eure Vorhänge zuzieht, haltet Ausschau nach einem Stern. Das werde ich sein, wie ich runterschaue, eine Pina Colada schlürfe und eine Schachtel mit (sehr teurer) Schokolade genieße.
Gute Nacht, lebt wohl, möge Gott euch segnen.
Charley xx

Quelle / Volltext:  http://www.huffingtonpost.de/charlotte-kitley/diagnose-darmkrebs_b_5867616.html

Rapsöl bei Übergewicht gesünder als Olivenöl

Im Vergleich zu Olivenöl wirkt sich Rapsöl günstig auf die Leber- und Cholesterinwerte von übergewichtigen Männern aus. Das zeigt eine Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung.

 Dabei ähnelten die positiven Effekte des heimischen Öls denen von körperlicher Bewegung. Olivenöl gilt als besonders gesundes Pflanzenöl, das sich als Teil einer ausgewogenen Diät auch für Übergewichtige eignet. Doch es gibt noch eine bessere Alternative: Rapsöl. Wie eine Pilotstudie unter Leitung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) zeigt, verbessert der tägliche Konsum von 50 Gramm Rapsöl im Vergleich zu Olivenöl in einem Untersuchungszeitraum von vier Wochen den Cholesterinspiegel sowie die Leberwerte übergewichtiger Männer.

Quelle / Volltext : http://www.morgenpost.de/web-wissen/fit-in-berlin/article136152857/Rapsoel-bei-Uebergewicht-gesuender-als-Olivenoel.html

Längeres Leben: Mediterrane Kost verändert Chromosomen


Keine andere Ernährungsweise gilt als so gesund wie die mediterrane Küche. Nun hat eine amerikanische Studie den Grund dafür gefunden: Gemüse, Nüsse und Fisch verlängern die äußersten Enden der Chromosomen – und das ist lebensverlängernd. Diese Schutzkappen, Telemore genannt, erhalten die Stabilität der Chromosomenstruktur, verkürzen sich aber mit zunehmendem Alter. Kurze Telomere verringern nicht nur die Lebensdauer, sondern erhöhen auch das Risiko für Alterskrankheiten. Wie schnell die Telomere an Länge verlieren, lässt sich zum Teil durch den Lebensstil beeinflussen.
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Die Auswertung der Langzeitstudie “Nurses’ Health Study” mit 121.700 Krankschwestern in den USA ergab, dass Mediterrane Kost mit der Telomeren-Länge unmittelbar zusammen hängt. Dass regelmäßige Ernährung mit Gemüse, Früchten, Getreide in möglichst naturbelassenem Zustand, Nüssen, Olivenöl, Fisch und mäßigem Alkoholkonsum mit geringerer Gesamtsterblichkeit, längerer Lebensdauer und weniger chronischen, insbesondere kardiovaskulären Erkrankungen einhergeht, wurde schon vielfach demonstriert. Jetzt wird eine physiologische Erklärung dafür geliefert.
“Früchte, Gemüse und Nüsse, Kernkomponenten der Mediterranen Kost wirken antioxidativ und antiinflammatorisch. Beide Prozesse beeinflussen die Telomeren-Länge. Chronischer Stress, beeinflusst vom Serotonin- und Dopaminhaushalt verkürzt die Telomere. und moderate Lebensstilveränderungen können zu Telomerenverlängerungen führen”, kommentiert Professor Helmut Schatz von der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie, Bochum.
Quelle: Medical Press

Was bei Müdigkeit gegen Krebs hilft

Holsterhausen. Krebskranke fühlen sich oft schlapp, angespannt oder haben Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren. Sie leiden dann unter Umständen an dem Fatigue-Syndrom. Dieses macht sich durch eine extreme Müdigkeit bemerkbar, die die Lebensqualität erheblich beeinträchtigt. Die Uni-Frauenklinik Essen möchte Betroffenen helfen und bietet ab Dienstag, 20. Januar, 17 Uhr, ein weiteres Schulungsprogramm an. Es besteht aus sechs Treffen à 90 Minuten. Die Teilnehmer bekommen dabei Tipps und Anregungen, wie man sich den Alltag trotz des Fatigue-Syndroms erleichtern kann.


Experten geben Tipps
Das Schulungsprogramm wird von einem Expertenteam angeboten. Mit dabei sind Sibylle Marcin, Pädagogin mit Weiterbildung in der Psychoonkologie, Dr. Oliver Hoffmann, leitender Oberarzt des Uni-Brustzentrums, und Per Teigelack, Arzt am Klinikum des Landschaftsverbandes Rheinland für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.

Anmeldungen und auch weitere Vorabinformationen zum Schulungsprogramm gibt es direkt im Brustzentrum unter  723 2346. Die Teilnahmegebühr in Höhe von 90 Euro kann möglicherweise von den Krankenkassen übernommen werden.

Was gegen Müdigkeit bei Krebs hilft - | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/essen/was-gegen-muedigkeit-bei-krebs-hilft-aimp-id10221056.html#plx2062707142



Quelle / Volltext: www.derwesten.de/staedte/essen/was-gegen-muedigkeit-bei-krebs-hilft-aimp-id10221056.html

Donnerstag, 1. Januar 2015

Gut gestylt durch die Chemotherapie


Das Projekt "Headdress" – eine Erfindung eines Linzer Mediziners und eines Friseurs – unterstützt Frauen, wenn sie während der Therapie die Haare verlieren.



Die Diagnose Krebs trifft jährlich rund 38.000 Menschen in Österreich meist wie ein Keulenschlag. Neben der nackten Angst um ihr Überleben machen sich viele Betroffene große Sorgen um die Nebenwirkungen der Chemotherapie. "Werden mir nun alle Haare ausfallen, ist sicher eine der häufigsten Fragen, die insbesondere Frauen stellen", sagt Primar Peter Oppelt, Leiter der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe an der Landesfrauen- und Kinderklinik.
Gemeinsam mit dem Linzer Coiffeur Peter Fuchs hat Oppelt ein ganz spezielles Projekt ins Leben gerufen, das unter dem Motto: "Headdress – Lifestyle während der Chemo" seit zwei Monaten läuft. "Ich habe in der eigenen Verwandtschaft, aber auch im Freundeskreis bereits erlebt, dass jemand die Diagnose Krebs bekam. Als Friseur hab’ ich immer geholfen, wo ich konnte, und mich bemüht, beim Thema Haare ein einfühlsamer Begleiter in dieser schwierigen Zeit zu sein."

Kopfschmuck-Modelle

Seine privaten Erfahrungen bringt Fuchs beim Projekt "Headdress" mit ein. Er hat Perücken eines Herstellers im Programm, die täuschend echt aussehen und sich bei Körpertemperatur an die Kopfhaut schmiegen und nicht jucken. "Auch die bekannte TV-Moderatorin Sylvie van der Vaart hat vor Jahren während ihrer Brustkrebserkrankung eine Perücke dieser Art getragen, die nicht mehr als 40 Gramm wiegt", sagt Fuchs. Ein derartiges "Kopfschmuck-Modell" ist schon ab 300 Euro zu haben, einen Teil davon übernimmt die Krankenkasse.
"Die Patientinnen kommen idealerweise möglichst bald nach der Diagnose zur Beratung; also noch bevor die Haare ausfallen", sagt Fuchs. Die Frisur wird dann eventuell umgestylt beziehungsweise gekürzt und eine passende Perücke ausgesucht. "Viele Frauen wollen, dass man ihnen möglichst keine Veränderung ansieht, weil sie Kinder haben und/oder im Berufsleben stehen. Gerade für Kinder ist die äußerliche Veränderung der Mama oft sehr schwer zu verkraften", weiß Fuchs aus Erfahrung.
"Der Schock, dass man jetzt eine Glatze bekommt, ist trotzdem groß, aber nicht ganz so erschreckend, wenn man darauf professionell vorbereitet ist und die passende Perücke sofort zur Verfügung hat", sagt Fuchs, der das "Umstyling" in der Powder Puff Styling Suite in Linz in sehr intimer Atmosphäre durchführt. "Ich will die Damen nicht verkleiden, sondern ihre Persönlichkeit festhalten. Es geht um die natürliche Optik. Wenn man sich in seiner Haut wohlfühlt, strahlt man das auch aus." Dazu gehören daher auch die Einschulung im Anbringen von Ersatzwimpern und Echthaar-Augenbrauen.
Der 1. Linzer Patientinnen-Krebskongress findet am Samstag, 31. Jänner, von 9 bis 17 Uhr im Ausbildungszentrum der Landesfrauen- und Kinderklinik Linz statt.

San Antonio Breast Cancer Symposium 2015: EndoPredict auch nach neoadjuvanter Chemotherapie prognostisch und gängigen Markern überlegen

Nicht für alle Brustkrebs-Patientinnen, deren Tumor nach einer neoadjuvanten Chemotherapie noch nachweisbar ist, ist dies mit einer verschlechterten Prognose verknüpft. Mithilfe des Genexpressionstests EndoPredict(R) können diese Patientinnen in zwei Risikogruppen eingeteilt werden: Die mit einem hohen Rückfallrisiko und die mit einem niedrigen Rückfallrisiko. In einem Vergleich im Rahmen der GeparTrio-Studie der German Breast Group (GBG) war der EndoPredict-Hybrid-Score EPclin dem sonst für klinische Studien relevanten CPS-EG-Score klar überlegen. Die Ergebnisse wurden nun auf dem diesjährigen San Antonio Breast Cancer Symposium vorgestellt.
"Relevant ist die Prognose nach einer erfolgten Chemotherapie bei der Frage, welche Patientinnen mit einer chemo-endokrinen Therapie optimal behandelt sind und für welche Fälle die Anwendung neuer Wirkstoffe besonders angezeigt ist", erklärt Prof. Dr. Sibylle Loibl, Co-Chair der German Breast Group. "Insbesondere diesen Frauen sollte die Teilnahme an ,post-neoadjuvanten' Studien angeboten werden."
Zurzeit ist es üblich, die Fälle nach dem sogenannten CPS-EG Stagingsystem zu bewerten. Dieses kombiniert das klinische Tumorstadium vor der neoadjuvanten Therapie (CS), das pathologische Tumorstadium nach der neoadjuvanten Behandlung (PS), das Grading (G) und den Östrogen-Rezeptorstatus (E). Ein direkter Vergleich von CPS-EG und dem aus molekularem EndoPredict-Wert, Nodalstatus und Tumorgröße bestehenden EPclin zeigte, dass nur der EPclin signifikant mit einem schlechteren krankheitsfreien Überleben verknüpft war. Gleiches gilt für das Gesamtüberleben.
Analysiert wurden Tumorproben von Patientinnen, die im Rahmen der GeparTrio-Studie mit einer neoadjuvanten Chemotherapie (TAC oder TAC-NX) behandelt wurden. Berücksichtigt wurden nur Hormonrezeptor-positive und HER2/neu-negative Tumorproben. Der EndoPredict-Test wurde in Anschluss an die Chemotherapie am Operations-Resektat durchgeführt.
Die Sividon Diagnostics GmbH wurde im Juli 2010 als Management Buy-Out der Firma Siemens Healthcare Diagnostics Products am Standort Köln gegründet. Unternehmensziel ist es, die Qualität der therapiebegleitenden Diagnostik in der Onkologie nachhaltig zu steigern. Seit 2011 ist mit dem EndoPredict(R) der erste diagnostische Test aus dem Hause Sividon verfügbar. Der Brustkrebs-Prognosetest hilft bei der Entscheidung, für welche Patientin eine Chemotherapie angezeigt ist. Weitere Informationen finden Sie unter www.sividon.com oder www.endopredict.com.
Ende der Pressemitteilung

Emittent/Herausgeber: Sividon Diagnostics GmbH Schlagwort(e): Gesundheit
12.12.2014 Veröffentlichung einer Pressemitteilung, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und http://www.dgap.de

Krebspatienten testen Chemotherapie an Mäusen

Mäuse-Avatare bringen neue Hoffnung bei Krebs 

In den USA haben Krebspatienten die Möglichkeit, ihre Chemotherapie im Vorfeld an so genannten „Mäuse-Avataren“ zu testen. Dadurch erhoffen sich viele der Betroffenen neue Behandlungsmöglichkeiten und eine Vermeidung von unnötigen körperlichen Belastungen und unwirksamen Medikamenten. Doch die Methode ist sehr teuer und garantiert keinen Erfolg. Daher raten Experten im Normalfall nach wie vor zur Standard-Therapie.
Patienten hoffen auf mehr Kontrolle über den eigenen Körper Ein neuer Trend aus den USA macht derzeit Krebspatienten Hoffnung, zukünftig mehr Kontrolle über den eigenen Körper zurückzuerlangen. Wie der US-amerikanische Nachrichtensender News9.com berichtet, bestehe in den Vereinigten Staaten nun offenbar die Möglichkeit, die eigene Chemotherapie im Vorfeld an Mäusen testen. Was auf den ersten Blick wie eine Idee aus einem Sciencefiction-Film anmutet, könnte möglicherweise aber tatsächlich dazu beitragen, die Therapie von Krebs zu verbessern und unnötige körperliche Strapazen zu vermieden.

 Kosten von mehr als $10.000 müssen selbst getragen werden Wie der Sender weiter berichtet, müssten die Kosten für die Tests in Höhe von $10.000 (umgerechnet etwa 8.000 Euro) oder mehr jedoch von den Patienten selbst übernommen werden, da die Versicherungen hierfür nicht aufkommen würden. Nichts desto trotz hätten sich in den letzten Monaten hunderte Menschen ihre eigenen „Maus-Avatare“ geschaffen, um die Krebsbehandlung zu testen. „Was ich tue, ist eine personalisierte Krebsbehandlung. Das ist der Trend der Zukunft“, so Eileen Youtie aus Miami gegenüber dem Sender. Youtie nutze Mäuse, um die Therapie ihres schwer zu behandelndes Brustkrebses besser steuern zu können: „Teil davon ist zu versuchen, diejenigen Chemos ausschließen zu können, die bei mir nicht helfen. Ich möchte keine Zeit damit verschwenden, diese zu nutzen und meinen Körper damit zu vergiften“, so Youtie weiter.

Tests garantieren keinen Erfolg Zentrale Idee der Maus-Experimente sei demnach, herauszufinden, welche Therapie im Einzelfall am besten wirke und welche die geringsten Nebenwirkungen habe. Doch eine Erfolgsgarantie gäbe es trotz des hohen Preises laut Dr. Len Lichtenfeld von der American Cancer Society nicht. Stattdessen gäbe es nicht ausreichend wissenschaftliche Erkenntnisse, um sagen zu können, wie gut die neue Methode funktioniere – daher solle diese dem Experten nach auch als „hoch-experimentell“ betrachtet werden, berichtet News9.com weiter.

Im Normalfall sollten Patienten weiter auf Standard-Behandlung setzen In diesem Zusammenhang empfehlen Experten vielen Betroffenen weiterhin eine klassische Krebstherapie: „Ich sehe, dass die Methode vielversprechend ist, aber sie ist sehr zeitaufwändig und sehr teuer. Für den durchschnittlichen Patienten wird daher die Standard-Behandlung weiterhin der richtige Weg sein", sagte die Krebsforscherin Alana Welm gegenüber dem Sender. Die Wissenschaftlerin von der Oklahoma Medical Research Foundation hatte erst kürzlich im Rahmen eines Brustkrebs-Symposiums in San Antonio einen Vortrag über Maus Avatare gehalten. Dennoch würden viele Betroffene neue Hoffnung in die Mäuse setzen und daher drei bis fünf Medikamente für einen Preis von 10.000 bis 12.000 US-Dollar testen lassen, so die medizinische Leiterin von „Champions Oncology“, Dr. Angela Davies.

In einigen Fällen konnte bereits Leben gerettet werden In einigen Fällen hätten die Untersuchungen jedoch bereits tatsächlich Leben retten können. Zum Beispiel bei Yaron Panov, einem 59-jährigen Patienten aus Toronto, bei dem vier Jahre zuvor ein seltener bösartiger Tumor des Weichteilgewebes (Liposarkom) diagnostiziert worden war. Wie News9.com schreibt, hätten bei ihm die Tests gezeigt, dass das bislang verschriebene Medikament nicht helfen könne – ein Mittel gegen Darmkrebs hingegen aber möglicherweise schon. „Es hatte bei den Mäusen gewirkt, daher wusste ich, dass es auch bei mir wirken würde“, so Panov gegenüber dem Sender. Sein Krebs befinde sich seit dem in Remission. (nr)

Quelle / Volltext:  http://www.heilpraxisnet.de

Chemotherapie aus dem Reisfeld Lebensgemeinschaft aus Pilz und Bakterium produziert hochwirksames Zellgift

Jena. Symbiose – mit diesem Fachausdruck bezeichnen Biologen eine Lebensgemeinschaft zweier Organismen, die beiden Seiten Vorteile bringt. Im Fall des Pilzes Rhizopus microsporus und des Bakteriums Burkholderia rhizoxinica könnte es allerdings bald noch einen dritten Nutznießer der Verbindung geben: den Menschen. Das Duo aus Pilz und Bakterium produziert eine Substanz, die im Labor und im Tierversuch gegen Tumorzellen wirkt, haben Biologen des Leibniz-Instituts für Naturstoffforschung und Infektionsbiologie in Jena herausgefunden.

Das ungleiche Paar, das vor allem in Reisplantagen vorkommt, gibt als Stoffwechselprodukt die Substanz Rhizoxin ab, einen Giftstoff, der bei Reispflanzen die Zellteilung blockiert und auch in der Lage ist, Krebszellen zu töten, so das Institut. Der Pilz benötigt das Bakterium für seine Fortpflanzung, dem Bakterium verschafft der Pilz wiederum optimale Bedingungen fürs Zusammenleben. Mit speziellen Enzymen heftet sich das Bakterium an die Zellwand des Pilzes und weicht diese gerade so weit auf, dass es eindringen kann – eine bisher noch niemals beobachtete Technik, so das Institut.

Quelle / Volltext http://www.saarbruecker-zeitung.de/nachrichten/internet/art371089,5569710

Seltene Tumore effektiv behandeln

Hierzulande erkranken etwa 100 000 Menschen jährlich an Tumoren im Magen- Darm-Bereich. Nur zwei Prozent davon erhalten die Diagnose GIST, kurz für Gastrointestinale Stromatumoren. Das Tückische: Diese sehr seltene Krebserkrankung bleibt in frühen Stadien oft unbemerkt, die Bindegewebstumoren entwickeln sich schleichend. Bei der Hälfte der Patienten haben sich bereits Metastasen gebildet, wenn die Erkrankung diagnostiziert wird. Ihre Lebenserwartung liegt meist unter drei Jahren. Bislang wird die Erkrankung mit Tyrosinkinase-Hemmern behandelt, die für die Zelle wichtige Eiweiße auf der Oberfläche blockieren. Doch häufig entwickeln GIST eine Resistenz gegen diese Medikamente.
Im EU-Projekt MITIGATE widmen sich zehn Partner aus Forschung und Industrie der Entwicklung und Validierung eines »closed loop«-Prozesses, um Patienten mit GIST und Metastasen effektiv behandeln zu können. Dieses personalisierte Therapiekonzept umfasst innovative Strategien für die Biopsieentnahme und Zellanalyse. Darüber hinaus werden bildgebende Verfahren und entsprechende Konzepte für eine minimal-invasive Behandlung optimiert und angepasst. Forscher der Projektgruppe für Automatisierung in der Medizin und Biotechnologie PAMB des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA entwickeln eine flexible Biopsienadel, mit der sich Proben des Gewebes entnehmen lassen. Das endoskopische Instrument verfügt über eine Schnittstelle zu einem Modul für die Zerkleinerung des Gewebes. Die GIST-Zellen werden dann in einem mikrofluidischen System spezifisch isoliert. Anschließend charakterisieren Forscher der Hochschule Mannheim durch Massenspektromie Marker, indem sie die Häufigkeit der Moleküle, die durch ein individuelles Masse-zu-Ladungs- Verhältnis gekennzeichnet sind, ermitteln. Der dabei entstehende »Fingerabdruck« ist für einen bestimmten Zell- oder Gewebetyp charakteristisch. Auf diese Weise sollen sich nicht wirksame Therapien schon vor Behandlungsbeginn ausschließen lassen.
Pressemitteilung Fraunhofer-Gesellschaft, Tobias Steinhäußer

Leberzellkrebs – heilbar bei rechtzeitiger Früherkennung

Der Leberzellkrebs ist weltweit die fünfthäufigste Tumorerkrankung und gehört zu den drei häufigsten Todesursachen, die durch Tumore hervorgerufen werden. Er ist Todesursache Nummer 1 bei Patienten mit Leberzirrhose. Ernste Beschwerden treten oft erst im späten Stadium auf, meist liegt als Folge einer Lebererkrankung eine Leberzirrhose (Vernarbung des Lebergewebes) vor und der Leberzellkrebs ist dann eine Spätfolge, bei der im fortgeschrittenen Zustand keine Heilung mehr möglich ist. Doch wenn er frühzeitig erkannt wird, ist Leberzellkrebs heilbar.
Bei früher Diagnose kann eine Lebertransplantation als letzter Ausweg zur Heilung führen. „Beim Leberzellkrebs haben wir eine einzigartige Situation, weil 90 Prozent der Patienten vorher bekannt sind. Es handelt sich um Hochrisikopatienten mit Vorerkrankungen der Leber“, sagt Prof. Dr. Peter Galle, Projektleiter der Gastro-Liga e.V. und Direktor der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik, Universitätsmedizin Johannes Gutenberg-Universität Mainz, anlässlich des 15. Deutschen Lebertages, der am 20. November 2014 stattfindet und von Gastro-Liga e.V., Deutscher Leberhilfe e.V. und Deutscher Leberstiftung organisiert wird. Der Leberzellkrebs treffe nicht unvorbereitet irgendjemanden in der Mitte des Lebens, wie etwa beim Darmkrebs, sondern es seien definierte Patienten, die bereits an einer Hepatitis B- oder C-Virusinfektion leiden oder wegen Alkoholmissbrauchs leberkrank sind.
Regelmäßige Überwachung notwendig
Durch eine regelmäßige Überwachung dieser Patienten steigt die Chance, den Leberzellkrebs in einer so frühen Phase zu erkennen, dass man ihn durch eine Operation oder andere Verfahren heilen kann. Tatsächlich ist es aber genau umgekehrt: 70 Prozent der Erkrankungen werden erst in einem nicht mehr heilbaren Stadium erkannt. Das ist ein deutliches Zeichen für eine gravierende Unterversorgung der chronischen lebererkrankten Patienten. Ein Ausweg sind regelmäßige Verlaufskontrollen der Erkrankung. Das eröffnet die Möglichkeit, Patienten in einer heilbaren Früherkennungsphase zu diagnostizieren. Es gibt Länder, die das bereits praktizieren, zum Beispiel Japan. Dort sind die Menschen viel mehr auf Vorsorge ausgerichtet, werden auch dementsprechend erfasst und auch in größerem Umfange geheilt als in Deutschland oder anderen europäischen Ländern.
Als Standardempfehlung gilt: alle sechs Monate alle Patienten mit Leberzirrhose mittels Ultraschalluntersuchung zu kontrollieren. Damit besteht eine gute Chance auf Früherkennung des Leberkrebses in einem Stadium, in dem eine Heilung noch möglich ist. Patienten, die regelmäßig überwacht werden sollten, sind vor allem solche mit einer Hepatitis B- oder C-Virusinfektion, Fettleber oder Erkrankung aufgrund von Alkoholmissbrauch. In Deutschland haben vor allem Patienten mit Fettleber zugenommen. Viele Menschen mit Übergewicht haben eine Fettleber. Die daraus resultierende große Patientenzahl macht es notwendig, dass diesen Patienten Fragen zu Lebensweise und Leberwerten schon beim Hausarzt gestellt werden sollten. Die Werte sollten regelmäßig überprüft und auch geringfügig erhöhte vom Facharzt abgeklärt werden. Dann kann die leitlinienkonforme Überwachung stattfinden.
Lebensprognose bei Tumorpatienten
Für die Heilung und die Lebensprognose von Leberzellkrebspatienten spielt die Größe des Lebertumors eine große Rolle. Als Kerngröße gilt: bis zu drei Knoten, die jeweils maximal drei Zentimeter messen oder ein Knoten, der nicht mehr als fünf Zentimeter misst. Wenn diese Größe nicht überschritten wird, dann kann man noch eine Heilung erreichen. Zur Krebsfrüherkennung eignet sich eine Ultraschalluntersuchung. Dann ist es möglich, den Tumor zu resezieren oder zu veröden oder das erkrankte Organ durch eine Transplantation zu ersetzen. Für die Zukunft bedeutet eine Früherkennung in jedem Fall eine Verbesserung der Überlebenschance, denn Leberzellkrebs ist Todesursache Nummer 1 bei Patienten mit Leberzirrhose.
Kontakt:
Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung der Krankheiten von Magen, Darm und Leber sowie von Störungen des Stoffwechsels und der Ernährung (Gastro-Liga) e.V.
Prof. Dr. Peter R. Galle
Friedrich-List-Straße 13, 35398 Gießen
geschaeftsstelle@gastro-liga.de
www.gastro-liga.de

Weitere Informationen:
http://www.lebertag.org

Pressemitteilung
Deutsche Leberstiftung, Rita Wilp

Warum Krebszellen trotz Sauerstoffmangel wachsen

Gesunde Zellen verlangsamen bei Sauerstoffmangel (Hypoxie) ihr Wachstum. Umso erstaunlicher ist es, dass Hypoxie ein charakteristisches Merkmal bösartiger Tumore ist. Wie es Krebszellen gelingt, das genetische Programm der Wachstumsbremse zu umgehen, berichten Forscher der Goethe-Universität und der Justus-Liebig-Universität Gießen in zwei Publikationen in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Nature Communications“.
FRANKFURT/GIESSEN. Gesunde Zellen verlangsamen bei Sauerstoffmangel (Hypoxie) ihr Wachstum. Umso erstaunlicher ist es, dass Hypoxie ein charakteristisches Merkmal bösartiger Tumore ist. Wie es Krebszellen gelingt, das genetische Programm der Wachstumsbremse zu umgehen, berichten Forscher der Goethe-Universität und der Justus-Liebig-Universität Gießen in zwei Publikationen in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Nature Communications“.
Seit längerem ist bekannt, dass PHD-Proteine (Prolyl-Hydroxylase-Domänen-Proteine) eine Schlüsselrolle bei der Regulatoren der Hypoxie spielen. Sie kontrollieren die Stabilität der Hypoxie-induzierten Transkriptionsfaktoren (HIFs), welche die Anpassung der Zelle an Sauerstoffmangel steuern. Nun hat das Team von Prof. Amparo Acker-Palmer, Goethe-Universität, und Prof. Till Acker, Justus-Liebig-Universität Gießen, herausgefunden, dass ein spezielles PHD-Protein, PHD3, auch den epidermalen Wachstumsfaktorrezeptor (EGFR) kontrolliert.
In gesunden Zellen antwortet PHD3 auf Stress wie Sauerstoffmangel, indem es die Aufnahme des EGF-Rezeptors ins Zellinnere steuert. Durch diese Internalisierung werden die Wachstumssignale herab reguliert. „Wir haben herausgefunden, dass PHD3 als Gerüstprotein dient, an dem zentrale Adapterproteine wie Eps15 und Epsin1 binden, um die Aufnahme von EGFR in die Zelle zu fördern“, so Acker-Palmer. In Tumorzellen ist dieser Prozess aufgrund des Verlusts von PHD3 gestört. Infolgedessen wird die Internalisierung von EGFR unterdrückt, was zu einer übermäßigen Aktivität der EGFR-Signale und damit dem unkontrollierten Wachstum der Zelle führt.
Die Forschergruppe konnte zeigen, dass der Verlust von PHD3 ein entscheidender Schritt beim Wachstum humaner maligner Hirntumore (Glioblastome) ist. Die Tumorzellen werden dadurch unabhängig von den wachstumshemmenden Signalen unter Sauerstoffmangel. „Klinisch ist diese Entdeckung hochrelevant, weil sie einen alternativen Mechanismus der Hyperaktivierung des EGF-Rezeptors zeigt, der unabhängig von seiner genetischen Amplifikation ist. Therapeutisch kann er durch EGFR-Inhibitoren unterdrückt werden“, erklärt Till Acker, Neuropathologe an der Universität Gießen.
“Unsere Arbeit zeigt eine unerwartete und neue Funktion des PHD3 an der Schnittstelle von zwei brandaktuellen Forschungsgebieten: Sauerstoffmessung und EGFR-Signaling”, erklärt Acker-Palmer. „Dies beweist erneut, wie groß die Bedeutung der Rezeptor-Internalisierung in der Krebsentwicklung ist“. Diesen Zusammenhang hatte das Forscherteam bereits 2010 für die Tumor-Angiogenese gezeigt (Sawamiphak et al, Nature 2010).
Publikationen:
Henze et al: Loss of PHD3 allows tumours to overcome hypoxic growth inhibition and sustain proliferation through EGFR, Nature communications, 25.11.2014, DOI: 10.1038/ncomms6582
Garvalov et al.: PHD3 regulates EGFR internalization and signalling in tumours, Nature communications, 25.11.2014, DOI: 10.1038/ncomms6577
Informationen:
Prof. Amparo Acker-Palmer, Institut für Zellbiologie und Neurowissenschaft und Buchmann Institut für Molekulare Lebenswissenschaften, Campus Riedberg, Tel.: (069) 798- 42563, Acker-Palmer@bio.uni-frankfurt.de; Prof. Till Acker, Institut für Neuropathologie, Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH, Arndtstraße 16, 35392 Gießen, Tel.: (0641) 99-41181, till.acker@patho.med.uni-giessen.de
Die Goethe-Universität Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt. 2014 feiert sie ihren 100. Geburtstag. 1914 gegründet mit rein privaten Mitteln von freiheitlich orientierten Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern fühlt sie sich als Bürgeruniversität bis heute dem Motto „Wissenschaft für die Gesellschaft“ in Forschung und Lehre verpflichtet. Viele der Frauen und Männer der ersten Stunde waren jüdische Stifter. In den letzten 100 Jahren hat die Goethe-Universität Pionierleistungen erbracht auf den Feldern der Sozial-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften, Chemie, Quantenphysik, Hirnforschung und Arbeitsrecht. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein einzigartiges Maß an Eigenständigkeit. Heute ist sie eine der zehn drittmittelstärksten und drei größten Universitäten Deutschlands mit drei Exzellenzclustern in Medizin, Lebenswissenschaften sowie Geisteswissenschaften.
Mehr Informationen unter www2.uni-frankfurt.de/gu100
Die 1607 gegründete Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ist eine traditionsreiche Forschungsuniversität, die rund 28.000 Studierende anzieht. Neben einem breiten Lehrangebot – von den klassischen Naturwissenschaften über Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Gesellschafts- und Erziehungswissenschaften bis hin zu Sprach- und Kulturwissenschaften – bietet sie ein lebenswissenschaftliches Fächerspektrum, das nicht nur in Hessen einmalig ist: Human- und Veterinärmedizin, Agrar-, Umwelt- und Ernährungswissenschaften sowie Lebensmittelchemie. Unter den großen Persönlichkeiten, die an der JLU geforscht und gelehrt haben, befindet sich eine Reihe von Nobelpreisträgern, unter anderem Wilhelm Conrad Röntgen (Nobelpreis für Physik 1901) und Wangari Maathai (Friedensnobelpreis 2004). Seit 2006 wird die JLU sowohl in der ersten als auch in der zweiten Förderlinie der Exzellenzinitiative gefördert (Excellence Cluster Cardio-Pulmonary System – ECCPS; International Graduate Centre for the Study of Culture – GCSC). www.uni-giessen.de
Herausgeber:
Der Präsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Redaktion: Dr. Anne Hardy, Referentin für Wissenschaftskommunikation, Abteilung Marketing und Kommunikation, Grüneburgplatz1, 60323 Frankfurt am Main, Tel: (069) 798-12498, Fax: (069) 798-761 12531, hardy@pvw.uni-frankfurt.de
Pressemitteilung
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Dr. Anne Hardy

Eine zweite Chance für krebskranke Kinder

Krebs bei Kindern ist heute meist dauerhaft heilbar. Doch 20 Prozent der krebskranken Kinder erleiden nach zunächst erfolgreicher Behandlung einen Rückfall, an dem sie schließlich versterben. Mit dem INFORM-Projekt* wollen Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung diesen Kindern eine zweite Chance eröffnen: Die Grundlage dafür ist die Analyse des gesamten Tumor-Erbguts zum Zeitpunkt des Rückfalls. Damit können die Forscher herausfinden, welche Faktoren den Krebs zum Wachsen anregen und dem einzelnen Kind möglicherweise mit einem der neuen, zielgerichteten Medikamente helfen. Das Ziel ist es, deutschlandweit bei allen Kindern mit Krebsrückfällen nach Erbgutveränderungen zu suchen und herauszufinden, ob es Medikamente gibt, die zu genau diesem Tumor passen. Die Deutsche Krebshilfe und die Deutsche Kinderkrebsstiftung unterstützen nun eine Machbarkeitsstudie über zwei Jahre mit rund 1,1 Millionen Euro.
Das drängendste Problem in der Krebsmedizin bei Kindern sind heute Rückfälle nach einer intensiven Stahlen- und Chemotherapie. “Das betrifft in Deutschland jedes Jahr etwa 500 krebskranke Kinder. Zum Zeitpunkt des Rückfalls sind die wirksamen Behandlungen bereits weitgehend ausgereizt, die Medikamente versagen häufig, wenn der Krebs zurückkehrt”, erklärt Prof. Otmar Wiestler, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). “Deshalb ist es uns so wichtig, für diese Kinder neue Behandlungsmöglichkeiten zu finden.”
Mit einer Untersuchung des gesamten Tumorerbguts zum Zeitpunkt des Rückfalls können Wissenschaftler heute herausfinden, welche Faktoren den individuellen Tumor zum Wachsen anregen. In vielen Fällen lassen sich diese wachstumsfördernden Faktoren durch ein passendes Medikament blockieren.
“Bei rund einem Viertel der krebskranken Kinder kehrt der Krebs nach einer Behandlung zurück, die meisten von ihnen haben dann keine dauerhafte Heilungschance mehr. Eine Erbgut-Analyse könnte nach unserer bisherigen Erfahrung für etwa die Hälfte von ihnen eine zweite Chance bedeuten. Unser Ziel ist es, deutschlandweit bei allen Kindern mit Krebsrückfällen nach einem Medikament zu suchen, das genau zu ihrem Tumor passt”, sagt Prof. Stefan Pfister vom Deutschen Krebsforschungszentrum, der federführende Koordinator des Forschungsverbunds INFORM.
Im Gegensatz zur Chemo- und Strahlentherapie schädigen die neuen, “intelligenten” Medikamente nicht alle sich schnell teilenden Zellen, sondern richten sich gegen spezifische krebstypische Zellveränderungen. Welche der vielen möglichen krebstypischen Veränderungen einen individuellen Tumor kennzeichnen, kann man ohne Erbgut-Analyse nicht erkennen.
Die INFORM-Forscher wollen in einer Machbarkeitsstudie durch umfangreiche Genomanalysen am DKFZ zunächst klären, welche Informationen aus dem Tumorerbgut dazu beitragen können, den Kindern eine bessere Behandlung anzubieten. Dabei konzentrieren sie sich auf die zwölf Krebsarten, bei denen Kinder am häufigsten Rückfälle erleiden. Die Wissenschaftler dokumentieren vor allem, welche und wie viele Mutationen, für die es “intelligente” Medikamente gibt, in den verschiedenen Krebsarten auftreten. Werden bei einem Patienten Veränderungen in den Tumorzellen entdeckt, gegen die bereits Wirkstoffe zur Verfügung stehen, so kann der behandelnde Arzt diese Information nutzen und individuell mit dem Patienten entscheiden, ob dieses Medikament eingesetzt werden kann.
Gibt es noch keine spezifischen Medikamente gegen eine krebstreibende Zellveränderung, so können Wissenschaftler die Information nutzen, um neue Wirkstoffe zu entwickeln.
Nach Abschluss der Machbarkeitsstudie wollen die Kinderonkologen in einer klinischen Studie nach dem Arzneimittelgesetz prüfen, ob die individualisierte Therapie auf der Basis der Erbgut-Information bessere Heilungserfolge erzielt als die herkömmliche Rückfalltherapie.
Weder die Untersuchung des Tumorerbguts noch die teuren zielgerichteten Medikamente werden derzeit von den Krankenkassen bezahlt. Die Förderung durch das Deutsche Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) (2,5 Millionen Euro), die Deutsche Krebshilfe und die Deutsche Kinderkrebsstiftung deckt einen Teil der Kosten für die Erbgutanalyse, Datenauswertung und Dokumentation. “Für die Deutsche Krebshilfe ist innovative Krebsforschung ein Kernanliegen. Nur über die Forschung können wir die Therapie und Versorgung krebskranker Menschen verbessern. Daher fördert die Deutsche Krebshilfe das hochinnovative INFORM-Projekt”, so Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. “Wir wollen, dass alle krebskranken Kinder eine Chance haben zu überleben – durch gezielte Therapien, mit so wenigen Spätfolgen wie möglich. Deshalb ist Forschungsförderung wichtig. Und deshalb ist das Verbundprojekt INFORM mit der gemeinschaftlichen Förderung durch DKTK und DKFZ, die Deutsche Krebshilfe und die Deutsche Kinderkrebsstiftung wegweisend für die Kinderkrebsheilkunde”, sagt Ulrich Ropertz, Vorsitzender der Deutschen Kinderkrebsstiftung.
Auch die BILD-Hilfsorganisation “Ein Herz für Kinder” unterstützt INFORM. Spenden an diese Charity helfen dabei, den anderen großen Posten zu bewältigen – die Kosten für die neuen Medikamente, die in der Regel nicht von Kassen übernommen werden, weil noch keine ausreichenden Studiendaten vorliegen. In der großen Gala “Ein Herz für Kinder” (Samstag, 6. Dezember, 20:15 Uhr im ZDF) wird eine kleine Patientin vorgestellt, für die die Analyse des Tumorerbguts eine zweite Chance bedeutet.
*INFORM steht für “Individualisierte Therapie für Rückfälle von bösartigen Tumoren bei Kindern”. Die wissenschaftlichen Koordinatoren sind:
  • Prof. Stefan Pfister (federführender Koordinator, DKFZ),
  • Prof. Angelika Eggert (Vorsitzende der Fachgesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie, Charité Berlin)
  • Prof. Peter Lichter (Leiter des INFORM-Bereichs Molekulare Diagnostik, DKFZ)
  • Prof. Olaf Witt (Leiter der INFORM-Registerstudie, DKFZ und Universitätsklinikum Heidelberg)
Unter dem Dach der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie sind deutschlandweit elf Studiengruppen und über 50 Rekrutierungszentren an INFORM beteiligt.
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.
Ansprechpartner für die Presse:
Dr. Stefanie Seltmann
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
T: +49 6221 42-2854
F: +49 6221 42-2968
E-Mail: S.Seltmann@dkfz.de
Dr. Sibylle Kohlstädt
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
T: +49 6221 42 2843
F: +49 6221 42 2968
E-Mail: S.Kohlstaedt@dkfz.de
E-Mail: presse@dkfz.de
Pressemitteilung
Deutsches Krebsforschungszentrum, Dr. Stefanie Seltmann

Gradmesser für die Bösartigkeit von Prostatakrebs entdeckt

Ein Protein, das die epigenetischen Merkmale der Tumorzellen beeinflusst, steht in direktem Zusammenhang mit der Bösartigkeit von Prostatakrebs. Dies hat nun ein Team von Wissenschaftlern aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum, der Universität Zürich, dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, der Universität Heidelberg und weiteren Institutionen an über 7700 Tumor-Gewebeproben nachgewiesen. Ein Nachweis des Biomarkers könnte in Zukunft die Wahrscheinlichkeit für einen aggressiven Verlauf der Erkrankung anzeigen und so die Wahl der passenden Therapie unterstützen.
Die Arbeit war Teil des Projekts „Früher Prostatakrebs“, das das Bundesforschungsministerium im Rahmen des Internationalen Krebsgenomkonsortiums ICGC fördert.
Bei einer Krebsdiagnose steht für Betroffene wie auch für ihre Ärzte die Frage nach der Bösartigkeit des Tumors im Vordergrund: Sie entscheidet, wie intensiv und radikal die Behandlung ausfallen muss. Insbesondere Prostatakrebs kann von Patient zu Patient einen sehr unterschiedlichen Verlauf nehmen. Daher suchen Krebsforscher dringend nach messbaren, zuverlässigen Biomarkern, an denen sie die Aggressivität des Tumors ablesen können, um die Therapie entsprechend anzupassen.
Bei vielen Krebsarten geben Veränderungen des Erbguts Hinweise auf das Gefahrenpotential. Aber gerade bei Prostatakrebs sind solche Mutationen längst nicht so zahlreich wie bei anderen Tumorarten. „Wir vermuteten daher, dass Prostatakrebs vor allem durch veränderte epigenetische Merkmale angetrieben wird, also solche chemischen Veränderungen am Erbgut, die nicht die Reihenfolge der DNA-Bausteine betreffen“, sagt Prof. Christoph Plass vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), einer der Leiter der aktuellen Arbeit.
Lange Zeit war unbekannt, wie sich epigenetische Muster im Erbgut einer Krebszelle ändern. Heute kennen Wissenschaftler bestimmte Proteine der Zelle, die weitreichenden Einfluss auf dieses Muster haben können. Ein Verbund von Forschern aus dem DKFZ, der Universität Zürich, dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, der Universität Heidelberg und weiteren Institutionen hat sich nun auf die Suche gemacht nach solchen Steuerproteinen, die in Prostatakrebszellen die epigenetischen Merkmale verändern und dadurch möglicherweise den Verlauf der Erkrankung beeinflussen.
Die Wissenschaftler starteten ihre Suche zunächst in Datenbanken, in denen die molekularen Informationen zu zahlreichen Prostatakrebsfällen gespeichert sind. Diese Daten überprüften sie darauf, ob die Tumorzellen eines der bekannten epigenetischen Steuerproteine signifikant stärker oder schwächer ausprägen als gesunde Zellen derselben Patienten.
Den auffälligsten Unterschied ermittelten die Forscher für das Protein BAZ2A: „Eigentlich ist dieses Eiweiß dafür bekannt, dass es die Produktion der zellulären Proteinfabriken unterdrückt und dadurch die Lebensfähigkeit von Zellen beeinträchtigt“, erklärt Prof. Roland Eils, der sowohl im DKFZ als auch an der Universität Heidelberg eine Forschungsgruppe leitet. „Aber als wir BAZ2A in Zelllinien von metastasierendem Prostatakrebs ausschalteten, verlangsamte sich paradoxerweise ihr Wachstum.“ Weitere Untersuchungen zeigten, dass höhere Konzentrationen von BAZ2A die bösartigen Eigenschaften der Prostatakrebszellen steigerten, etwa die Beweglichkeit oder die Fähigkeit, in umgebendes Gewebe einzudringen.
Eine detaillierte molekulare Analyse von Prostatakrebszellen ergab, dass die Überproduktion von BAZ2A zu veränderten epigenetischen Mustern führte, die wiederum die Aktivität einer Reihe von krebsbremsenden Genen drosselten. Daraufhin vermuteten die Wissenschaftler, dass sich die BAZ2A-Überproduktion direkt auf die Bösartigkeit von Prostatakrebs auswirkt und daher ein Indikator für den Verlauf der Erkrankung sein könnte.
Das Forscherteam überprüfte diese Hypothese an fast 7700 Gewebeproben von Prostatakrebs und stellte fest: Je mehr BAZ2A das Gewebe enthielt, desto fortgeschrittener war der Tumor bei seiner Diagnose, desto häufiger hatte der Krebs bereits Metastasen gestreut und desto höher war der PSA-Wert der jeweiligen Patienten.
„BAZ2A scheint einen direkten Einfluss auf die Aggressivität von Prostatakrebs zu nehmen. Von daher könnte der Grad der BAZ2A-Expression deutliche Hinweise auf den Verlauf der Erkrankung geben. Das muss natürlich noch klinisch bestätigt werden“, sagt Christoph Plass. Aber gerade bei Patienten, deren sonstige klinischen Werte ein mittleres Risiko anzeigen, könnte die BAZ2A-Expression wertvolle Hinweise auf die Wahrscheinlichkeit geben, ob der Krebs zurückkehrt. Das würde Ärzte und Patienten bei der Wahl der aussichtsreichsten Therapie unterstützen.
Die Arbeit ist Teil des Internationalen Krebsgenom-Konsortiums. Am Projekt „Früher Prostatakrebs“ beteiligt sind die Martini-Klinik und das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, das EMBL, das DKFZ, das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg sowie das Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik in Berlin. Die Koordinatoren sind Prof. Christoph Plass im Deutschen Krebsforschungszentrum und Prof. Guido Sauter vom Universitätsklinikum Eppendorf. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 7,5 Millionen Euro gefördert.
Lei Gu, Sandra C Frommel, Christopher C Oakes, Ronald Simon, Katharina Grupp, Cristina Y Gerig, Dominik Bär, Mark D Robinson, Constance Baer, Melanie Weiss, Zuguang Gu, Matthieu Schapira, Ruprecht Kuner, Holger Sültmann, Maurizio Provenzano, ICGC Project on Early Onset Prostate Cancer, Marie-Laure Yaspo, Benedikt Brors, Jan Korbel, Thorsten Schlomm, Guido Sauter, Roland Eils, Christoph Plass und Raffaella Santoro: BAZ2A (TIP5) is involved in epigenetic alterations in prostate cancer and its overexpression predicts disease recurrence.
Nature Genetics 2014, DOI: 10.1038/ng.3165
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.
Ansprechpartner für die Presse:
Dr. Stefanie Seltmann
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
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T: +49 6221 42-2854
F: +49 6221 42-2968
E-Mail: S.Seltmann@dkfz.de
Dr. Sibylle Kohlstädt
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