Darmkrebs ist ein heimlicher Killer ! Die Vorstufe des bösartigen Darmkrebses, der Polyp, wächst jahrelang unbemerkt im Darm heran und kann, wenn er rechtzeitig erkannt wird, entfernt werden. Darmkrebs schmerzt in dieser Vorstufe nicht, deshalb reagieren die Patienten oftmals erst zu spät, nämlich dann, wenn etwas wehtut. Dann aber hat sich aus der harmlosen Vorstufe des Polypen bereits ein bösartiger Krebs entwickelt, der operativ entfernt werden muss. Die meisten Darmkrebsfälle treten im Enddarm (Mastdarm) auf, oftmals muss dann auch der Schließmuskel mit entfernt werden, was einen künstlichen Darmausgang (Stoma) erforderlich macht. Das Leben wird dadurch sehr unangenehm. Zumal man wissen sollte, daß die Todesfallrate nach den durchgeführten Operationen zur Zeit immer noch bei ca. 40 % liegt. Das heißt, 40 % aller operierten Patienten versterben innerhalb der ersten 5 Jahre nach der Operation trotzdem. Das alles muss nicht sein, denn durch die Darmkrebsvorsorge kann das vermieden werden.
Es lohnt sich also zur Darmkrebsvorsorge zu gehen. Wer nach der Darmkrebsspiegelung keinen Befund erhält, wer also keine Polypen, keinen Krebs hat, der kann 10 Jahre bis zur nächsten Vorsorgeuntersuchung warten.
Vergleich Mensch - Auto
Das Auto ist bekanntlich des Deutschen liebstes Kind. Die Autos werden liebevoll gepflegt, mit allerlei Sonderausstattungen ausgestattet und regelmäßig gewartet. Der Tüv gibt regelmässig die neue Plakette. wenn das Auto technisch in Ordnung ist. Alle großen Hersteller verlangen regelmäßige Inspektionen als Voraussetzung für die Werksgarantie, folgsam bringen die Autobesitzer das schöne Auto auch regelmässig zur Inspektion. Wenn das Auto mal nicht in Ordnung ist wird schnell die Werkstatt aufgesucht, denn schließlich geht es ohne Auto kaum noch. Das Automobil ist schon eine wunderbare technische Erfindung, an die der Mensch sich gewöhnt hat.
Aber haben sie schon einmal daran gedacht, welch wunderbare technische Erfindung der Mensch eigentlich ist ?
Ja, der Mensch an sich, also auch Sie oder ich.
Da funktioniert von Beginn, von der Geburt an alles super, das Herz schlägt, das Blut wird durch die Adern und Venen gepumpt, es gibt einen Kreislauf, es gibt Muskeln, es gibt einen Verdauungstrakt, es gibt ganz sensible Nerven und sogar einen Kopf mit einem Gehirn, das der Besitzer auch einmal zum Nachdenken über diese Zusammenhänge einsetzen sollte.
Denn was tut der normale Mensch schon zur Gesundheitsvorsorge ? Er füllt im Laufe seines langen Lebens Unmengen von flüssigen wie festen Nahrungsmitteln, die teilweise aus billigsten Quellen stammen (GEIZ IST GEIL) in diese herrliche Maschine Mensch hinein und wundert sich, wenn es immer öfter zu Verdauungsbeschwerden kommt. Er säuft wie ein Loch und wundert sich über die Folgen des übermäßigen Alkoholkonsums. Er raucht wie ein Schlot und wundert sich .............
Er kauft bei den Discountern seine Lebensmittel und freut sich, wenn er den Liter Olivenoel für 1,99 EURO ergattert.
Derselbe Mensch bestellt aber bei der Jahresinspektion seines Autos das gute Motorenoel, den Liter für 17,5o EURO das ihm die Werkstatt empfiehlt und er bezahlt auch die Rechnung dafür ohne Probleme.
Verstanden ?
Also gehen Sie ab dem 55. Lebensjahr zur kostenlosen Darmkrebsvorsorgeuntersuchung ! Damit sie noch lange über einen funktionsfähigen Schließmuskel verfügen !
Mit Ihrem Auto gehen sie doch auch alle 2 Jahre zum TÜV !
Ihr Dieter Peter Müller
Wie viele weitere Berufskollegen will Rainer Möhlenkamp (rechts) Bernd Terhalle dabei unterstützen zu beweisen, dass die Landwirte nicht die Hauptverursacher gefährlicher Infektionen durch Krankenhauskeime sind. Foto: Birgit Waterloh
Jetzt plant der Geschäftsführer der Erzeugergemeinschaft Hümmling (EZG) eine deutschlandweit bislang einmalige Aktion. Am Mittwoch kommender Woche sind die mehr als 500 Mitglieder der EZG dazu aufgerufen, sich im Rahmen der Mitgliederversammlung auf MRSA testen zu lassen. Die EZG erzielt mehr als 60 Prozent ihres Gesamtumsatzes aus dem Handel mit Schweinen. Das Einzugsgebiet liegt in einem Umkreis von fast 80 Kilometern um Lorup.
Anstoß zum Keimtest gab eine Autorenlesung in Papenburg im vergangenen Dezember. Der dort vorgetragene Kriminalroman, in dem es auch um die Massentierhaltung und antibiotikaresistente Keime geht, entfachte im Publikum eine heftige Diskussion.
Hermann-Josef Schomakers von der Anwohnerinitiative Nordhümmling argumentierte in einem „Rundumschlag“, wie Terhalle es formuliert, gegen die landwirtschaftliche Nutztierhaltung. Eine seiner Äußerungen schließlich brachte für Terhalle das Fass zum Überlaufen: Alle Bürger seien durch die Tierställe so mit MRSA belastet, dass sie nicht mehr im Krankenhaus behandelt würden.
In einem spontanen Entschluss forderte Terhalle ihn zu einer Wette heraus. Er will mit dem nun anstehenden Test beweisen, dass die Landwirte nicht für die Ausbreitung der resistenten Keime verantwortlich sind. Den aktuellen Hype der Medien um diese Aktion hingegen hat Terhalle nicht beabsichtigt. Ursprünglich wollte er den Test im Stillen durchführen. Als ihm jedoch in der damaligen Diskussion von seinem Widersacher erneut Vorurteile entgegenschlugen – Schomakers erklärte sich zu der Wette bereit, „wenn die Landwirte nicht betrügen“ – nahm Terhalle dies zum Anlass, den Test und auch die 14 Tage später zu erwartenden Resultate öffentlich zu machen.
Dass dieser Test keine wissenschaftliche Basis besitzt, sondern nur ein Schlaglicht auf den Zustand in der Region wirft, ist für Terhalle unerheblich: „Diesen Anspruch haben wir nicht, es geht uns um eine Bestandsaufnahme“, sagt er. Das Ergebnis soll aber mit offiziellen Daten verglichen werden. Terhalle, der mit seiner Aktion viel Zuspruch von den Landwirten erntet, will die Diskussionen um MRSA geraderücken. Bei positivem Befund soll auch eine genaue Typisierung erfolgen. Denn MRSA ist nicht gleich MRSA. (siehe Infobox)
„Natürlich gehen wir davon aus, dass einige Betriebsleiter mit LA-MRSA befallen sind“, sagt Terhalle und ergänzt: „Dann wissen sie es wenigstens.“ Es geht ihm darum zu beweisen, dass die Landwirte nicht öfter von dem Krankenhauskeim HA-MRSA befallen sind, der für den Großteil der gefährlichen Infektionen verantwortlich ist.
Sein Kontrahent Schomakers bemängelt im Gespräch mit unserer Redaktion, dass seitens der Landwirtschaft Informationen bewusst zurückgehalten würden. Den Test der EZG begrüßt er: „Dies ist endlich mal ein Schritt in Richtung ihrer Gegner“, sagt er.
Rainer Möhlenkamp aus Lorup, der Rinder und Schweine hält, ist beim Test auf jeden Fall dabei: „Ich finde es gut, dass wir in die Offensive gehen“, sagt der 36-Jährige.
Die Kosten für den Test schätzt Terhalle auf etwa 2500 Euro. Die Teilnahme ist freiwillig. In einem Fragebogen werden die Art der Tierhaltung, auch Haustiere und eventuelle Krankenhausaufenthalte erfasst. Jeder Teilnehmer erhält sein Ergebnis auf Wunsch mitgeteilt. Die Daten werden anonymisiert weiterverarbeitet. Nach der Auswertung entscheidet sich, wer den Wetteinsatz von 500 Euro zahlen muss. Sollte Terhalle verlieren, will er den Betrag an die Caritas-Werkstatt in Börger spenden.
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